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smart homes (ausgabe 09/07)

Vorbildlich - Stadtvilla S 300 – Massives Musterhaus mit Intelligenz und Sound
Cover smarthome - Ausgabe 09/2007
28.02.2009

Fertighäuser stehen hoch im Kurs, denn es gibt nichts schöneres, als in die fix und fertig errichteten eigenen vier Wände einzuziehen, ohne sich Gedanken um die Bauorganisation machen zu müssen. Damit die Zufriedenheit anhält, sollte ab Werk auch die nötige Intelligenz mit an Bord sein, wie bei diesem Objekt von der Bauunion 1905.

Das Thema intelligentes Wohnen setzt sich auf breiter Ebene durch. Das beweist neben den vielen Projekten aus Hand von kundigen Architekten und Innenarchitekten auch die zunehmende Anzahl an Fertighäusern, die beispielsweise mit Bustechnik ausgestattet sind. Das macht Sinn, denn nach dem Einzug will man sich ja nicht schon nach kurzer Zeit wieder mit Renovierungen auseinander setzen müssen, nur weil wesentliche Komfort-oder Sicherheitsfeatures vergessen wurden. Doch einige Anbieter denken noch weiter, so zum Beispiel die Bauunion 1905. Im neuen massiv Haus, der Stadtvilla S 300, finden sich nicht nur smarte Elektrik, sondern auch ein extrem sparsames Heizsystem sowie einer Multiroom-Anlage. Letztere konzipierten die Spezialisten worden ControLED. Die Berliner haben ihren Firmensitz ganz standesgemäß im dortigen Stilwerk.

  

Ein Haus mit Zukunft

Klimakatastrophe, Energiepass, Gasrechnung - die Gründe, sich Gedanken über kostengünstiges Heizen zu machen sind vielfältig. Zu den effektivsten Methoden zählen Wärmepumpen, die die vorhandene Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder gar der Umgebungsluft nutzen, um Räume zu beheizen. Genau so eine Technik findet sich auch in der Stadtvilla S 300. Mehr noch: Durch die in Boden und Wände integrierte Heizung lässt sich das Objekt nicht nur im Winter angenehm heizen, sondern auch im heißen Sommern kühlen. Das ergibt niedrige Betriebskosten das ganze Jahr hindurch, zeitgemäß und überaus lohnend. Doch auch sonst setzt man bei der Bauunion 1905 auf modernste Materialien. Die textilen Sonnenschutzmarkisen sind aus pfiffigen Stoffen, die zwar Wärme blocken, aber immer noch Ausblicke gewähren.

  

Bus an Bord

Selbstverständlich wird so anspruchsvolle Technik auch entsprechend gesteuert. Ein EIB gehört hier zum guten Ton, um die unterschiedlichen Funktionen miteinander zu vernetzen. Je nach Geschmack und Geldbeutel lassen sich darauf unterschiedliche Schalterserien verwenden. Im Musterhaus in Netzen kommen beispielsweise die edlen Befehlsgeber aus der Serie Triton von Busch-Jäger zum Einsatz. Der elegante Schwung der Bedienelemente und die nahtlos integrierten Displays für Raumtemperatur oder andere Betriebszustände machen dem Umgang mit der Elektrik zum puren Vergnügen. In anderen Wohnbereichen kommt exemplarisch die Baureihe Solo zum Einsatz, deren gerundete Rahmen der Installation den harmonischen Look verleihen. Als Krönung aus dem Programm des Schalterherstellers aus Lüdenscheid kann man das Controlpanel verwenden, auf dessen Touchsreen sich die gesamte Hauselektrik in visualisieren lässt.

  

Sound satt

Doch Komfort definiert sich nicht nur über Licht und Wärme, auch das Thema Multiroom rückt mehr und mehr ins Interesse der Bauherren. Um hier auf dem neuesten Stand zu sein, holte man sich die Spezialisten von ControLED aus Berlin ins Boot. Das Team um Tim Skrok entwarf eine komfortable Lösung mit Komponenten von Crestron und Adagio. Das Herz des Systems ist der Adagio AEDSI, der sechs Audiozonen versorgt. Im Erdgeschoss sind Wohnbereich und Arbeitszimmer beschallt, im Obergeschoss sind es Schlafraum, Bad und die zwei Kinderzimmer. Der AEDSI beinhaltet gleich alle nötigen Verstärker, vor Ort in den einzelnen Räumen wurden dann unterschiedliche Bedieneinheiten und Lautsprecher installiert. Letztere stammen sämtlich von Canton, acht Deckenlautsprecher InCeiling 500 und vier Wandlautsprecher InWall 500 bieten satten Sound, sind aber andererseits optisch völlig dezent. Zur Steuerung kommen unterschiedliche Elemente zum Einsatz. Im Wohnraum strahlt ein großformatiges Crestron-Panel, das über ein Interface auch mit der Hauselektrik korrespondiert. So kann man nicht nur einen der beiden Rundfunkempfänger, den DVD-Spieler oder den Multimedia-PC aktivieren, sondern gleich auch noch das Licht dimmen und die Jalousien herunterlassen. Das ist ein Medienerlebnis, wie es sein sollte. In anderen Zimmern kommen die zum Adagio System gehörenden Keypads ADAP zum Einsatz, auf deren LCD-Anzeigen es sich vortrefflich durch die Medienbibliothek, beispielsweise die des eingebundenen iPods stöbern lässt. In anderen Räumen kommen Schaltelemente aus der Solo-Serie zum Einsatz, mit denen sich die wesentlichen Grundfunktionen wie Quellenwahl und Lautstärke bedienen lassen. Die Vielfalt zeigt die Möglichkeiten des Systems auf und demonstriert, wie gut die Steuerung von Crestron und der EIB Hand in Hand arbeiten können. Wo nötig, lassen sich nahezu alle Informationen visualisieren, in anderen Bereichen, wo es eher auf einen reduzierten Bedienkomfort ankommt, lässt sich dies auch mit Elementen aus der Hauselektrik umsetzen. Die Medienzentrale, eigentlich nur einen 19-Zoll-Schrank überschaubarer Größe, befindet sich im gleichen Technikraum, in dem auch das EIB-Netzwerk seine Zentrale hat und wo die Wärmepumpe untergebracht ist. Angesichts der endlosen Möglichkeiten eine kompakte und vor allem bezahlbare Lösung.
Im Wohnraum befindet sich noch ein besonderes Highlight, ein LED Multimediaspiegel mit einem integrierten Bildschirm mit 22 Zoll Diagonale. Rund um das hinter speziellem Spiegelglas montierte Display sind LEDs montiert, die über eine DMX-Lichtsteuerung angesprochen werden und so unterschiedlichste Lichteffekte erzeugen können. Diese Spiegel gehören zu den Spezialitäten aus dem Haus ControLED.

  

Komplett

Die Stadtvilla S 300 beweist nicht nur, wie engagiert man bei der Bauunion an das Thema Intelligentes Wohnen herangeht, das Objekt zeigt auch, dass Busverkabelung, effektive Heizlösungen und moderne Baumaterialien heute einfach zum guten Ton gehören." Jedes Haus des Herstellers wird standardmäßig als 30-kW-Haus mit kontrollierter Be-und Entlüftung geliefert, das bedeutet, dass auch die Stadtvilla S 300 etwa 70 Prozent weniger Energie für Heizung und Warmwasser benötigt, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Das Musterhaus setzt aber in dieser Hinsicht noch eins drauf, denn es ist ein 20-kW-Haus, in dem im Winter die Erdwärme, im Sommer aber auch die Erdkühle genutzt wird, um stets ein angenehmes Klima zu bieten. Fußbodenheizung gehört ebenso zum Standard wie die Ausstattung mit Markenprodukten, seien es Fliesen, Fenster, Türen oder die Sanitärkeramik. Die bereits erwähnte Bustechnik bietet nicht nur mehr Komfort, sondern spart auch Energie, indem Jalousien abhängig von Wind und Sonnenstand gesteuert werden. sind die Bewohner im Urlaub, simuliert die clevere Elektrik dennoch Anwesenheit und schreckt so potenzielle Diebe ab. Als Option kann jedes Haus auch mit dem Sicherheitspaket ausgestattet werden, dass der Hersteller in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt hat. Dazu gehören Aushebel-Schutzbeschläge, Aufbohrschutz, Sicherheitsverglasung und spezielle Garnituren. Natürlich ist neben mechanischen Hemmnissen auch die Buselektronik alarmseitig beteiligt, insgesamt ein Paket, das Langfingern die Lust am Objekt schnell verderben dürfte. Die Stadtvilla S 300 ist ein Massivhaus mit viel Zukunft. Energie sparend, intelligent, multimedial bestückt und auch optisch ein echter Hingucker. Das Beste: Trotz massiver Bauweise garantiert der Hersteller eine Fertigstellung in nur drei Monaten."

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2008 www.smarthome.de / www.controled.de